Schwerpunkt der Arbeit im Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport war im Frühjahr, wie Cornelia Feske berichtet, die Erstellung eines Konzepts zur Kindertagesstättenarbeit. Das entstandene Konzept basiert auf einem SPD-Ratsantrag. Daneben stand der mögliche Bau einer neuen Tennishalle auf der Tagesordnung. Des Weiteren stellte die Verwaltung die geplanten Baumaßnahmen für 2013 in der Zuständigkeit des Ausschusses vor.
Verbunden mit der Bearbeitung eines Gesamtskonzepts für die Kindertagesstättenarbeit in Nienburg wurden Anträge der KITAVIS auf Aufnahme in den Kindergartenbedarfsplan und der Lebenshilfe auf Umwandlung von Gruppen in integrative Gruppen abgelehnt. Der Ansatz der KITAVIS für verlängerte Öffnungszeiten und der Bereitstellung von Plätzen im Sinne von Betriebskindergärten wurde unter anderem von der SPD begrüßt, da aber aktuell von den angesprochenen Institutionen kein entsprechender Bedarf geäußert wurde, musste eine Ablehnung erfolgen. Es soll aber mit weiteren Firmen gesprochen werden, damit sie für ihre Mitarbeiter hier ein Angebot schaffen können, was ihnen Vorteile beim Werben um neues Fachkräfte bringte würde.
Bei der Lebenshilfe wurde auf die Umwandlung einer heilpädgogischen Gruppe in eine Regelgruppe verzichtet, da derzeit nach Ermittlung der Verwaltung keine weiteren Regelplätze benötigt werden.
Das Konzept "Kinder sind Nienburg mehr wert" beinhaltet diverse Qualitätsverbesserungen für alle Kindertagesstätten in Nienburg. Daher haben auch alle Leitungen intensiv mitgearbeitet. Die Umsetzung soll in Stufen erfolgen. Zuerst sollen Vertretungskräfte bereitgestellt werden, damit auch bei Urlaub und Krankheit ausreichend Erzieherinnen zur Verfügung stehen, Des Weiteren soll 2014 erstmals ein Betreuung auch in den allgemeinen Kindergartenferien möglich sein, damit auf die berufliche Situation der Eltern eingangen werden kann. Längere Öffnungszeiten und die Schaffung von Schwerpunktangeboten zu Sport und Musik soll in den kommenden Jahren folgen.
Die Tennisverein im Landkreis wollen gerne eine neue Halle bauen, um auch in der kalten Jahreszeit ihrem Sport vor Ort nachgehenn zu können. Daher haben sie ein Grundkonzept für eine Tennishalle erarbeitet, das im Ausschuss vorgestellt wurde. Als Standort wird die Festwiese vorgeschlagen, so wäre auch eine einfache Nutzung für den Schulsport möglich. Es wurde beschlossen, dass die Verwaltung die Nutzungsmöglichkeiten, die Kosten und rechtlichen Rahmenbedingungen für den Bau einer multifunktionalle Halle mit dem Schwerpunkt Tennis überprüft wird.
Die Verwaltung stellt die Investitionen für die Kindertagesstätten, Sportanlagen und anderen Einrichtungen in der Zuständigkeit des Ausschusses vor und berichtete den aktuellen Bearbeitungsstand. Der zuständige Fachbereich strebt an, wie er erklärte, 90 % aller Maßnahmen in 2013 fertigzustellen.
Nach der Entdeckung von Sole auf dem Gelände des künftige Ganzjahresbads wurde die Möglichkeit eines zusätzliche Sole-Außenbeckens diskutiert. In der Diskussion im Ausschuss wurde vor allem über die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens diskutiert und welchen Einfluss der Bau auf die Gesamtkosten des Bades sowie die Überschneidung mit der geplanten Eröffnung, also die gleichzeitige Fortdauer von Bauarbeiten, hat. Abschließend schlug die SPD eine komplette Änderung des Beschlussvorschlags der Verwaltung vor, die eine Überprüfung der Wirtschaftlichkeit durch die Stadtwerke und eine Ermittlung von Kosten durch die Bäder GmbH zum Ziel hat. Trotz vorheriger Diskussion wurde der SPD-Antrag einstimmig angenommen.