Die Fraktionen der SPD im Nienburger Stadtrat und den Ortsräten haben eine gemeinsame Internetseite „spd-fraktion-nienburg.de“ gestartet. Neben einer Vorstellung aller Fraktionsmitglieder und einer aktuellen Terminübersicht finden sich hier auch Informationen über die Arbeit in den verschiedenen Gremien.
„Wir wollen mit dem neuen Angebot dem Wunsch nach mehr Transparenz auch in der Kommunalpolitik nachkommen,“ erläuterte Rolf Warnecke, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, bei der Vorstellung der Seite in der Fraktion. „Interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen sich über die handelnden Personen und die Arbeit der SPD in den Räten informieren können.“
Die Nutzung des Internets soll auch eine neue Möglichkeit zur Kommunikation eröffnen, wie Horst Prüfer ausführte. Er verwies darauf, dass in größeren Städten die Fraktionen schon länger über einen Webauftritt verfügten und damit positive Erfahrungen gemacht hätten.
Für die Ortsratsfraktionen sei es wichtig die eigene Arbeit vor Ort darzustellen, meinte Cornelia Feske, die Holtorfer Ortsbürgermeisterin. Weiterhin betonte Sie, dass die gemeinsame Seite die Möglichkeit bieten würde auch die Zusammengehörigkeit der vier Fraktionen darzustellen.
Zum Inhalt des Angebots erläuterte Rolf Warnecke, dass alle Fraktionsmitglieder mit ihren Ausschuss- und Gremienaufgaben dargestellt sind. Regelmäßig sollen kurze Mitteilungen über die Ausschussarbeit und die Themen, an denen die SPD-Fraktionen arbeiten veröffentlicht werden. Sitzungstermine werden in einem Kalender aufgelistet. Demnächst soll es auch einen Newsletter geben, in dem die wichtigsten Themen zusammengefasst werden.
Horst Prüfer unterstrich, dass man laufend informieren werde, aber natürlich nicht so aktuell wie die Presse sein könne, da die Betreuung des Angebots von den Fraktionsmitgliedern zusätzlich zur Ratstätigkeit wahrgenommen werde. Daher habe es auch einige Monate gedauert, bis der Aufbau der Seite abgeschlossen war.
„Öffentlichkeitsarbeit ist in der heutigen schnelllebigen Zeit wichtig,“ erklärte Cornelia Feske, “damit sich die Menschen eine Meinung bilden können. Der Kontakt über den Internetauftritt soll eine Ergänzung sein zu den Gesprächen, die wir am Rande der Sitzungen, auf Veranstaltungen, auf der Straßen und bei vielen anderen Gelegenheiten mit den Bürgerinnen und Bürgern führen.“
Abschließend hoffte Rolf Warnecke auf viele Interessierte und Anregungen, damit man das Angebot laufend weiterentwickeln könne.