Bushaltestelle für IGS und BBS soll kommen - (c) SPD-Stadtratsfraktion NienburgNach Klärung von verschiedenen Fragen in Bezug auf die geplante IGS-Bushaltestelle, wurde diese Thema wieder im Stadtentwicklungsausschuss beraten. Daneben ging es um eine Bebauung in Holtorf sowie Stellungnahmen zur Flurbereinigung im Bereich des Südrings und zur Festlegung der Überschwemmungsgebiete entlang der Weser.
IGS-Bushaltestelle
Anfang August wurde über den Standort einer zentralen IGS-Bushaltestelle diskutiert, wobei die SPD-Fraktion vor allem aufgrund der Sicherheit der Schüler auf dem Weg vom Bus zur Schule eine Ansiedlung an der Feuerwehr befürwortete. Der Landkreis bevorzugte aber einen Standort im Bereich der Straße „Am Meerbachbogen“. Viele Fragen, auch von den anderen Fraktionen, waren offen geblieben. Daher waren der Landkreis Nienburg und das Planungsbüro PGT gebeten worden bis zur Ausschusssitzung Ende September diese Punkte zu klären.
Ein umfangreicher Masterplan, der auf die gestellten Fragen einging, wurde von der PGT vorgelegt. Dabei wurden Maßnahmen zur Sicherung der Schüler auf ihrem Fußweg, aber auch von Radfahrern auf dem Weg in die Schule vorgestellt. Zusätzliche Zugänge vom Weg am Meerbach und abgesicherte Fußwege sind geplant. Daneben soll durch Verbreiterung der Kurven die Gefahren des Begegnungsverkehrs von Bussen mit anderen Bussen beziehungsweise Autos reduziert werden. Mit „Kiss and Ride“-Plätzen soll das sichere Bringen von Schülern erleichtert werden.
Als Standort ist jetzt der Innenbereich der Straße Meerbachbogen geplant. So können die Schüler auf kürzerem Weg zu den Schulen geführt werden. Insgesamt waren die Antworten für alle Fraktionen zufriedenstellend und auch aus Sicht der SPD wurden die Kritikpunkte gut umgesetzt. Die Fraktion forderte aber auch, dass sich der Landkreis als Hauptnutznießer der Bushaltestelle auch an den Wartungs- und Pflegekosten beteiligt. Einstimmig wurde dann die notwendige Bebauungsplanänderung empfohlen.
Zur Hohen Horst
Um die rückwärtige Bebauung eines Grundstücks im Außenbereich von Holtorf zu ermöglichen wurde eine entsprechende Bebauungsplanänderung einstimmig empfohlen.
Unternehmensflurbereinigung am Südring
Im Rahmen des Südringbaus sind verschiedene begleitende Maßnahmen geplant, um trotz des Straßenbaus eine Freizeitnutzung des Gebiets zu ermöglichen. Aus dem Zuschnitt von landwirtschaftlichen Flächen ergibt sich nun der Wegfall eines eigentlich vorgesehenen Weges. Trotzdem sind Rundwege für Spaziergänge in diesem Bereich möglich.
Da diese Änderung für die Stadt auch Kosteneinsparungen in Höhe von rund 50.000,-- € möglich macht, wurde mit einer Gegenstimme von den Grünen eine positive Stellungnahme zu dieser Änderung empfohlen.
Überschwemmungsgebiete
Schon länger ist in Planung künftig als Überschwemmungsgebiete die Bereiche festzulegen, die vom 100jährigen Hochwasser betroffen sind. Entsprechende Betrachtungen sind bereits beim Bau des Ganzjahresbads, aufgrund einer vorläufigen Festlegung, berücksichtigt worden.