Für die Stadt und die Ortsteile

SPD-Fraktionen in Nienburg

Arbeitsgruppe zum Thema „Bildungskonzept 2020“ arbeitet

Veröffentlicht am 22.03.2012 in Kommunalpolitik
 

Die Vorsitzende des Schulausschusses, Anja Altmann, hat Stellung zum Positionspapier der WG zur Schulentwicklung in Nienburg genommen. Altmann betonte, dass es schön sei, dass die WG die in der interfraktionellen Arbeitsgruppe entwickelten Überlegungen und Konzepte nun übernommen hat und inhaltlich in der Folge auch mit vertreten möchten. Dass sie dies jedoch als ihr eigenes Konzept vorstellt, ist ein wenig schade und wird den Bemühungen der Arbeitsgruppe, dieses so wichtige und sensible Thema ohne egoistische Parteienprofilierungsambitionen sachlich zu einem guten Ergebnis zu führen, nur bedingt gerecht.

Bereits in der letzten Wahlperiode des Stadtrates gab es eine Arbeitsgruppe „Bildungskonzept 2020 für Nienburg“. Nach der Kommunalwahl 2011wurde diese Arbeitsgruppe mit neuen Teilnehmern aus allen Fraktionen besetzt und nahm Anfang des Jahres 2012 die Arbeit auf. Derzeit gibt es zwei Themenschwerpunkte die bearbeitet werden: 1. Die Schullandschaft in Nienburg derzeit und zukünftig (Bildungskonzept 2020) und 2. Einführung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Nienburg durch den Landkreis Nienburg. Zu 1. Die Arbeitsgruppe hat für ihre Beratungen festgelegt, dass zunächst die Elternbefragung durchgeführt werden muss, damit im Anschluss daran genauere Zahlen von Schülerströmen für weitere Planungen und Konzepte vorliegen. Es wurde nicht über Schulschließungen diskutiert, sondern entschieden, dass über das Ergebnis der Elternbefragung hinaus die Standorte betrachtet werden müssen. Hierzu gehört auch, dass sich der Schulausschuss die einzelnen pädagogischen Konzepte der Schulen vorstellen lassen wird. Zudem muss betont werden, das die Grundschulen (auch im Nordertor !) außerhalb jeglicher Schließungsdiskussionen stehen ! Zu 2. Der von der WG vorgestellte Standortplan für eine IGS ist ein Diskussionsergebnis aus der Arbeitsgruppe und wurde bereits in der vorherigen Ratsperiode angedacht. In der Arbeitsgruppe gab es verschiedene Gespräche mit Kreis- und Stadtverwaltung, Kreispolitikern, Schulleitungen und der Bürgerinitiative Pro IGS. Dies macht deutlich, dass der Arbeitskreis sich intensivst um das Thema IGS kümmert. Um aber über mögliche Gebäude einer IGS sprechen zu können, bedarf es mehr als einer bloßen Einzelidee! Es ist notwendig zu wissen, welche und wieviele Räume eine 5-zügige IGS aufbauend benötigt (Klassenräume, Fachräume, Sozialräume, Verwaltungsräume…), ebenso ist es notwendig, sich über die Sportunterrichtsversorgung und Schülerströme aus dem Kreis und der Stadt Gedanken zu machen. Die Mensa ist auch an dieser Stelle zunächst eine Idee aus dem Arbeitskreis, die unterlegt mit Daten, Zahlen und Fakten weiter zu diskutieren ist. Derzeit hat der Arbeitskreis einige Aufgaben an die Stadtverwaltung gegeben, die zur Klärung der offenen Fragen beitragen werden. An dieser Stelle ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass der Landkreis die Elternbefragung durchführt und auch der „geborene“ Schulträger nach dem Landesschulgesetz ist. Das bedeutet, dass all diese Dinge und eben auch der Standort nur gemeinsam zwischen Landkreis und Stadt Nienburg festgelegt werden können.

SGK-Niedersachsen

Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Niedersachsen

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