Für die Stadt und die Ortsteile

SPD-Fraktionen in Nienburg

Aufwertung des Nordertors

Veröffentlicht am 12.04.2012 in Kommunalpolitik
 

Auch die Wege zur Nordertorschule sollen im Rahmen der "Sozialen Stadt" verbessert werden.

Als grosse Chance für den Norden Nienburgs bewertete die SPD-Stadtratsfraktion in einer Schwerpunktsitzung den Antrag für die Soziale Stadt im Nordertor. Intensiv wurden die verschiedenen Handlungsfelder diskutiert und die Einbindung in die gesamtstädtische Entwicklung erörtert.

Die Wohnumfeldmassnahmen sind nach Meinung des Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschussses, Klaas Warnecke, für die Bewohner des Stadtteils wichtig, um die Lebensqualität für den Einzelnen zu erhöhen, aber auch gleichzeitig das Nordertor als Wohnstandort attraktiver zu machen. Es muss dabei eine Mischung an Wohnquartieren bestehen bleiben, so dass verbessertes Wohnen für alle, die im Norden leben wollen, auch bezahlbar ist.

Die Einkaufsmöglichkeiten, die sozialen und Freizeitangebote müssen stärker miteinander vernetzt und die Wohnquartiere miteinander verbunden werden, damit das Nordertor als Stadtteil enger zusammenwächst. Dabei sollten nach Ansicht von Anja Altmann Radwege und Grünverbindungen ausgebaut werden, um bessere Naherholungsmoglichkeiten anzubieten. Als erste Massnahme soll der Neubau des Kindergartens St. Michael gefördert werden. Dies kann aber, wie Altmann unterstrich, nur der erste Schritt sein, denn der Ausbau zu einem vollwertigen Familienzentrum muss folgen. Daneben soll das soziale Angebot, das zur Zeit vor allem von der GBN und der St. Michaels-Gemeinde getragen wird, ausgebaut werden.

Warnecke betonte, dass die Menschen von Anfang an bei der sozialen Stadt mitgenommen werden müssen, damit man sich mit dem Stadtteil und dem Programm identifiziert. Wichtig ist auch, dass man die Erfahrungen aus der Lehmwandlung nutzt, um frühzeitig Mitbürger aller Herkunftsländer in die Verwirklichung der Konzepts einzubinden.

Kinder und Jugendliche sollten nach Meinung der jugendpolitischen Sprecherin der Fraktion, Cornelia Feske, auch eingebunden werden, da auch sie von vielen Massnahmen betroffen sind.

Viele Bedenken, die zu Beginn der sozialen Stadt in der Lehmwandlung geäussert wurden, konnen nach Meinung von Jürgen Lahme diesmal ausgeräumt werden, da neben den Erfahrungen aus diesem Stadtteil jetzt auch keine Eintragung eines Sanierungsvermerks für die Grundstücke im Programmgebiet notwendig ist.

In der SPD-Fraktion ist man trotz Kürzungen bei der Städtebauförderung optimistisch, ins Programm aufgenommen zu werden, da Nienburg bisher als zuverlässiger Partner für Fördermassnahmen aufgetreten ist.

SGK-Niedersachsen

Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Niedersachsen

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