Zum Start der Elternbefragung haben sich der Ortsverein der SPD Nienburg und die Stadtratsfraktion der SPD nochmals mit dem Thema einer IGS in Nienburg befasst.
„Die SPD in Kreis und Stadt Nienburg setzt sich seit Jahren für die Durchführung der Elternbefragung und Einführung einer IGS in Nienburg ein,“ führt die Schulausschussvorsitzende der Stadt Nienburg,Anja Altmann,aus.
„Leider sind wir in der Vergangenheit an den Mehrheiten im Kreis mit diesem Vorhaben gescheitert. Wir freuen uns sehr, dass die Kreispolitik und Kreisverwaltung nun gleich nach der Kommunalwahl diesen wichtigen ersten Schritt in Richtung Einrichtung einer IGS in Nienburg eingeleitet hat.“
Für den Ortsvereinsvorsitzenden Horst Prüfer ist die IGS mit ihrem pädagogischen Konzept eine sinnvolle Erweiterung der Schullandschaft in Nienburg. „Die IGS ist durchaus eine Chance für alle, denn es gehe nicht darum, welche die beste Schule ist, sondern darum, dass die Eltern die Wahl zwischen den Schulen haben und das Schulspektrum insgesamt erweitert wird, um jedem Kind individuell angepasstes Lernen zu ermöglichen.
Cornelia Feske ist es wichtig, dass die IGS ein längeres gemeinsames Lernen der Kinder ermöglicht: „ Es stärkt das Miteinander und fördert die soziale Kompetenz, wenn Kinder voneinander lernen.“
„Die Elternbefragung ist nur der erste Schritt“, ist sich Anja Altmann klar, „Je nach Ergebnis muss und wird es in Nienburg mit der Entwicklung der Schullandschaft weiter gehen. Wir werden, wenn die Eltern die IGS wünschen die Entscheidungen mit anderen politischen Mandatsträgern zusammen treffen, wenn es um den Standort und Übertragungsmöglichkeiten geht. Aber auch um die anderen Schulstandorte wird sich die SPD intensiv bemühen, denn es stehen wichtige und nicht immer leichte Entscheidungen an. Als SPD sehen wir jedoch, dass die Richtungsstellung zur Schullandschaft in Nienburg ansteht und Standortfragen geklärt werden müssen. Es ist allen bewußt, dass sinkende Schülerzahlen Auswirkungen auf die Schulen haben, aber die Zahlen die wir derzeit vorliegen haben zeigen auch deutlich, dass keine Schule aufgrund der Einführung einer IGS in Nienburg geschlossen werden muss. Die Schulen, um die wir uns in Nienburg Gedanken machen müssen haben schon jetzt niedrige Schüler- bzw Anmeldezahlen und sind auch ohne eine IGS gefährdet. Wir sind neugierigund gespannt aber auch positiv gestimmt, dass die Eltern sich für eine IGS in Nienburg aussprechen.“