Für die Stadt und die Ortsteile

SPD-Fraktionen in Nienburg

Neue Ratsmitglieder seit 6 Monaten - heute: Rüdiger Altmann

Veröffentlicht am 08.05.2012 in Fraktion
 

Im November 2011 begann die aktuelle Wahlperiode des Nienburger Stadtrats. Seitdem sind auch einige neue Gesichter in der SPD-Fraktion zu finden. In kurzen Interviews mit diesen Mitgliedern wollen wir sie näher vorstellen und die Arbeit zeigen, die sich in der Kommunalpolitik ergeben kann.

Heute im Gespräch: Rüdiger Altmann

Wie gefällt dir die Arbeit im Rat im Allgemeinen?

Die Ratsarbeit im Allgemeinen gefällt mir gut. Das es hin und wieder zu, ich nenne es einmal Informationsstaus, zu einigen Themen kommt und man selbst in der Verwaltung nachfragen muss um auf dem neuesten Stand zu sein, dies kann ich mir als Verbesserungspotential vorstellen.

Wie gefällt dir die Mitarbeit in der SPD Fraktion?

Die Mitarbeit in der SPD Fraktion ist von Offenheit und gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägt. Es wird bei Bedarf ausgiebig diskutiert und die persönlichen Kenntnisse und Stärken der einzelnen Fraktionsmtglieder ergänzen und vereinen sich zu einem sinnvollen Ganzen.

Was war bisher die, aus deiner Sicht, wichtigste Entscheidung an der du mitgewirkt hast?

Die Entscheidung zum Neubau eines Ganzjahresbades in meiner ersten Ratssitzung.

Eine Weichenstellung, die eigentlich vom "alten" Rat längst hätte erledigt sein sollen wurde nun vom neu gewählten Rat unter Hinweis auf ablaufende Antragsfristen und Termine in seiner ersten Sitzung verlangt.

Was sind deine Arbeitsschwerpunkte in den Ausschüssen?

Ich bin stvellvertretender Vorsitzender des Wirtschafts- und Marketingausschusses und hier auch der Sprecher innerhalb der Fraktion. In diesem Ausschuss möchte ich daran mitwirken, das Nienburg eine vielfältige,  offene, liebenswerte und sehenswerte Stadt bleibt und sich positiv als touristisches Ziel und als Wohn- Lebens- Lern- und Arbeitsort weiterentwickelt.

Im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung war ich bereits seit 2006 beratend eingebunden und bin nun stimmberechtigtes Mitglied, es hat sich für mich also nicht sehr viel verändert. Die Verordung zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung wurde in dieser Zeit beschlossen und ich hatte viele Rückmeldungen, aus der Bevölkerung und aus den Reihen der Ordnungskräfte hierzu. Dies zeigt, das die Arbeit, die man investiert auch wahrgenommen wird. In dieser Richtung möchte ich weiter aktiv im Ausschuss mitarbeiten.

Stellvertretendes Mitglied bin ich im Bausausschuss und im Umlegungsausschuss, dort konnte ich bisher noch keine Erfahrungen sammeln.

Wie geht dein privates Umfeld mit der zeitlichen Belastung und den Papierbergen an Sitzungsunterlagen um?

Meine Frau hat ebenfalls ein Ratsmandat inne und deshalb wird über den Arbeitsumfang nicht diskutiert sondern das Notwendige oft auch gemeinsam erledigt, schließlich haben wir uns freiwillig für diese Arbeit entschieden. Durch unsere gemeinsame Ratsarbeit ist es auch möglich, vertrauliche Unterlagen zu besprechen, wir ergänzen uns gut.

Mein Sohn verfolgt zunehmend eigene Interessen und ist über den hier und dort zugewonnenen Freiraum nicht unglücklich. Für viele gemeinsame Unternehmungen bleibt jedoch ausreichend Zeit, die Familie geht in jedem Falle vor.

Freunde und Bekannte bekommen inzwischen mit, das Ratsarbeit auch einen durchaus nennenswerten Teil der persönlichen Freizeit beansprucht, weil man in der Woche am Abend eben des Öfteren unterwegs sein muss.

Was hast du anders in der Ratsarbeit erwartet, als du dich um ein Mandat beworben hast?

Eigentlich nichts, denn ich hatte bereits in der vorangegangenen Ratsperiode einen "Schnupperkurs" in der SPD Fraktion als kooptiertes Fraktionsmitglied und beratendes Mitglied im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung. Es sind nur einige Ausschüsse und eben die Ratssitzungen hinzu gekommen.

Vielen Dank für das Gespräch!

SGK-Niedersachsen

Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Niedersachsen

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