Für die Stadt und die Ortsteile

SPD-Fraktionen in Nienburg

CIMA stellt Gutachten zur Einzelhandelsentwicklung vor

Veröffentlicht am 19.11.2013 in Kommunalpolitik
 

Einzelhandelsentwicklung der Innenstadt soll gesteuert werden - (c) SPD-Stadtratsfraktion Nienburg

Im Mittelpunkt der ersten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses im November stand die Vorstellung des CIMA-Gutachtens für ein Einzelhandelsentwicklungskonzept. Daneben wurden erste Maßnahmen für die Überarbeitung des Radwegekonzepts beraten.

Einzelhandelsentwicklung

Die CIMA erläuterte ausführlich den Zustand der Innenstadt und schlug darauf aufbauend möglich Maßnahmen vor. Ihr Blick beschränkte sich aber auf den Einzelhandel und die ihn unterstützenden Elemente.  Im zentralen Bereich, nördliche Lange Straße und Georgstraße, ist die Situation nach Wertung der CIMA recht gut. In anderen Bereichen erscheint eine Verbesserung des Handelsangebots teilweise oder nur schwierig möglich.

Veraltete Informationsboxen in den Straßen sollten nach Meinung der CIMA abgebaut werden und durch eine Neufassung der Sondernutzungssatzung das Aufstellen von blockierenden oder nicht ins Gesamtbild passenden Elementen zu verhindern. Die Beziehung zur Weser sollte deutlicher gemacht werden und die Plätze, vor allem rund um die Kirche, sollten aktiver genutzt werden.

In Bezug auf die Verkehrssituation schlägt die CIMA die Verkleinerung der Fußgängerzone und damit verbunden die Öffnung der Leinstraße, von Teilen der Jahnstraße und der südlichen Langen Straße für den Autoverkehr vor. Dabei sollten Kurzzeit-Parkplätze entstehen. Hingegen soll der übrigbleibende Fußgängerzonen-Bereich am Rand gesperrt werden und der Lieferverkehr in der Mittagszeit nicht mehr einfahren können.

Die weitere Gestaltung sowie eine grundsätzliche Marketingkonzeption sollte durch einen Wettbewerb erarbeitet werden. 

Von Seiten der Werbegemeinschaft wurde Kritik an der bisherigen Tätigkeit des Arbeitskreises Innenstadt geäußert. Zusagen seien nicht eingehalten worden und Ergebnisse sind immer noch nicht zu sehen. Klaas WarneckeKlaas Warnecke unterstützte die Kritik am Arbeitskreis und erklärte, dass daher dieses CIMA-Gutachten wichtig sei, um endlich voran zu kommen.

Auf Vorschlag der SPD wurde das Papier zur Beratung in die Fraktionen gegeben, um zeitnah Arbeitsaufträge für die Verwaltung zu erarbeiten, damit es in 2014 weitergeht.

Überarbeitung Radwegekonzept

Zum Radwegekonzept schlug die Verwaltung die Anlage eines Schutzstreifens für Fahrräder auf der Verdener Landstraße von der Gabelung zur Celler Straße bis zum Tunnel in Richtung Innenstadt vor. Daneben soll die Einfahrt zur Sedanstraße mit einer Aufpflasterung versehen werden, wie sie an der Celler Straße zu finden ist.

Einhellig befürwortete der Ausschuss diese Maßnahmen zu Reduzierung der Unfallschwerpunkte, die auf Vorschlägen unter anderem der Polizei beruhen.

Daneben schlug die Verwaltung die Einrichtung einer Fahrradstraße im nördlichen Bereich der Schumannstraße vor. In der Fraktionsberatung hatte Rainer MandtRainer Mandt hier auf die Problematik der Parkplätze, die für Ärzte, Krankenkasse und andere Dienstleister in diesem Bereich benötigt werden, hingewiesen. In diesem Punkt soll die Verwaltung nach dem Willen des Ausschuss weitere Informationen vorlegen, bevor über die Ausweisung der Fahrradstraße entschieden wird.

SGK-Niedersachsen

Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Niedersachsen

Facebook