Auch das Theater-Budget für 2014 wurde beraten
Über den Haushaltsentwurf 2014 wurde im Kulturausschuss diskutiert. Dabei ist für die SPD der Erhalt eines guten Kulturangebots trotz notwendiger Einsparungen im Gesamthaushalt wichtig. Daneben wurde unter anderem über die Partnerschaft des Theaters mit der Kulturloge beraten.
Die Verwaltung hat in den Haushalt 2014 für den Kulturbereich Einsparungen für das Theater eingearbeitet, wobei aber die Qualität des Angebots und die Eintrittspreise nicht verändert werden sollen. Bedingt durch besondere Veranstaltungen zum 25-jährigen Jubiläum erhofft man sich zusätzliche Einnahmen durch höhere Besucherzahlen.
Mit Blick auf die knappen städtischen Kassen betonte Ausschussvorsitzender Horst Prüfer
in der Fraktionsvorbereitung, dass in Nienburg ein breit gefächertes und erfolgreiches Kulturangebot bestehe. Auch wenn bei finanziellen Engpässen immer wieder auf die freiwilligen Leistungen gezeigt werde, gelte es das Angebot aufrechtzuerhalten, denn es sei für das Mittelzentrum Nienburg ein wichtiger Standortvorteil.
Für die Stadtbibliothek soll die Onleihe mit E-Books 2014 gestartet werden. Nachdem in den letzten 10 Jahren die Gebühren für die Bibliothek trotz Kostensteigerungen und neuer Angebote unverändert geblieben sind, soll eine moderate Anpassung vorgenommen werden, die auch vom Ausschuss in der Sitzung empfohlen wurde. Die Mehreinnahmen belaufen sich auf ca. 2.700,-- €.
Nach einer Kürzung im Jahr 2010 beantragt das Kulturwerk eine Erhöhung des Zuschusses, da ansonsten Verluste drohen würden. Die SPD-Stadtratsfraktion steht einer Erhöhung des Zuschusses positiv gegenüber, fordert aber angesichts der ständigen Steigerung der Veranstaltungszahl den Verzicht auf verlustreiche Veranstaltungen und keinen weiteren Zuwachs, um die Kostenlage zu stabilisieren.
Einer Partnerschaft des Theaters mit der Kulturloge stimmte die SPD zu. Hierbei sollen Eintrittskarten für Stücke, die erkennbar nicht verkauft werden können, über die Kulturloge „benachteiligten Bevölkerungskreisen“ (Zitat aus der Beschlussvorlage) unentgeltlich bereitgestellt werden.
Des Weiteren informierten die Fraktionen einander im Ausschuss über die Meinungsbildung zu Hinweisschildern für Städtepartnerschaften. Die SPD-Fraktion lehnt Schilder am Ortseingang ab und schlägt vor Schilder aus Bronze in der Innenstadt oder im Rathaus-Innenhof aufzustellen sowie entsprechende Informationen zu den einzelnen Nienburger Partnerschaften.