Für die Stadt und die Ortsteile

SPD-Fraktionen in Nienburg

Neugestaltung des Rehmenwegs

Veröffentlicht am 23.08.2012 in Kommunalpolitik
 

 

Als Einstieg in die neue Sitzungsperiode der Ratsgremien besuchte die SPD-Stadtratsfraktion den Rehmenweg um hier im Gespräch mit den Anwohnern die Situation nach der Beseitigung der Baumstümpfe zu begutachten.

 

Schon in 2008 war über eine Baumfällung mit anschließender Sanierung der betroffenen Straßenbereiche diskutiert worden, da die Wurzeln der Roteichen bis in die Grundstücke den Anlieger reichten und dabei Schäden an Parkstreifen, Gehweg verursachten sowie eine Bedrohung für die Versorgungsleitungen darstellten. Auch wurden Autos durch die Eicheln beschädigt. Aufgrund einer zu erwartenden Verschlechterung der Situation wurde dann die Beseitigung der Bäume beschlossen.

In den Ausschüssen wurde länger über eine Neugestaltung des Rehmenwegs diskutiert und im Herbst 2009 auch eine Beteiligung der Anwohner durchgeführt. Diese befürworteten mit deutlicher Mehrheit Fällung und Neupflanzung mit Bäumen. Die Verwaltung legte auch einen Entwurf für die Neugestaltung der Straße vor. Aufgrund der Haushaltslage wurde im Frühjahr 2010 aber vom Rat beschlossen, die Bäume zu beseitigen und die Angelegenheiten im Rahmen der Haushaltsplanung für 2011 erneut zu beraten.

Für den Haushalt 2011 wurde die Neugestaltung von der Verwaltung nicht wieder vorgeschlagen, lediglich im Dezember 2010 auf die nun anstehende Beseitigung der Bäume hingewiesen. Lange blieben auch die Stubben der gefällten Bäume am Rehmenweg erhalten und wurden erst im Juli 2012 entfernt, nachdem der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Warnecke die Beseitigung nachhaltig angemahnt hatte.

An ihrer Stelle wurde ein provisorischer Belag  aufgetragen.

Die aktuelle Situation ist aus Sicht der Anwohner nicht akzeptabel, so dass sich mit einer Unterschriftenliste an den Stadtrat gewandt haben. Sie kritisieren, dass die Unfallgefahr nicht beseitigt wurde und die Straße vernachlässigt aussieht.

Die Kritik der Anlieger veranlasste die SPD-Stadtratsfraktion in dieser Woche den Rehmenweg zu besuchen, um die Situation vor Ort zu begutachten. „Der Rehmenweg wirkt bei weitem nicht mehr wie die angenehme grüne Wohnstraße, die wir aus früheren Jahren kennen,“ bemerkte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Horst Prüfer zu Beginn des Ortstermins.

Die Fraktion ließ sich von den Anwohnern die Provisorien schildern und die größten Gefahrenpunkte zeigen. „Einige Hochborde sind Stolperfallen,“ wie Horst Prüfer feststellte, „Und auf dem Gehweg kann teilweise das Wasser nicht ablaufen, so dass es im Winter hier zu Glatteis kommen kann.“

Fraktionsvorsitzender Rolf Warnecke betonte, dass die SPD das Anliegen der Anwohner unterstützen wird. Dabei regte er an in 2013 den Straßenraum neu zu gestalten und im Folgejahr mit der Neupflanzung zu beginnen, damit die Kostenbelastung im städtischen Haushalt verteilt werden könne.

„In der Bürgerbeteiligung und den weiteren Beratungen war Konsens, dass hier wieder Bäume hinkommen. Dann kann so ein Zustand wie jetzt nicht noch Jahre bestehen bleiben – hier muss zeitnah etwas geschehen,“ unterstricht Stadtentwicklungssprecher Klaas Warnecke. Die Fraktion beschloss einstimmig, sich hierfür in den kommenden Beratungen des Bauauschusses stark zu machen.

SGK-Niedersachsen

Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Niedersachsen

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