Neue Bewegungsmöglichkeiten für die Kita St. Martin sollen geschaffen werden
Die August-Sitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales und Sport fand in der Kindertagesstätte „Kleine Krähe“ statt. Nach einem Rundgang standen verschiedene Vorträge unter anderem zum „Nienburger Modell“ für die sozialrauorientierte Bildung, Entscheidungen im Zusammenhang mit Kindertagesstätten und eine Sportfördermaßnahme, die zurückgestellt wurde, auf der Tagesordnung.
Die Kita „Kleine Krähe“ stellte sich im Rahmen eines Rundgangs und einem anschließendem Vortrag ihrer Leiterin mit ihrer heilpädagogischen und integrativen Arbeit den Ausschussmitgliedern vor.
Im Rahmen des Projekts „Lebensbasis Bildung“ wurde ein Konzept für die sozialraumorientierte Bildung erarbeitet. Viele Grundprinzipien sind in den einzelnen Sozialräumen gleich, so dass mit einem städtischen Gesamtkonzept die Rahmenbedingungen für die Förderung von Familien geschaffen werden können, um allen Kindern einen Anteil an Bildung, auch außerschulischer, anbieten zu können. In der Umsetzung vor Ort wird es Unterschiede geben, daher wären dann auch bei der Umsetzung von Familienzentren vor Ort unterschiedliche Akteure beteiligt. Die SPD-Fraktion befürwortet die Erarbeitung des vorgeschlagenen Rahmenkonzepts, wie Klaas Warnecke in der Aussprache zum Vortrag mitteilte.
Ein für das Thema Betriebskindergartenplätze in bestehenden Einrichtungen richtungweisender Vertrag mit der Bundeswehr wurde vom Ausschuss einhellig empfohlen. Hierbei sollen Plätze für die Kinder von Bundeswehrangehörigen freigehalten werden, wobei ein Kostenanteil vom Bund getragen wird.
Im Zusammenhang mit der Schaffung von verbesserten Bewegungsmöglichkeiten in der Kita „St. Martin“ wies Ausschussmitglied Sabine Hartung auf den beim letzten Besuch festgestellten generellen Sanierungsbedarf hin.
Der unbefristeten Einbindung von Krippenplätzen des CJD in den Bedarfsplan der Stadt Nienburg wird zugestimmt. Im neuen Gesamtkonzept sind diese Plätze bereits eingeplant.
Über die Zahlung von Sportfördermitteln für den Bau eines Geräteschuppens durch den SCB Langendamm konnte noch nicht entschieden werden, da fehlende Informationen zum Abriss des vorherigen Schuppens durch Ausschussmitglieder angemahnt worden sind.
Die SPD-Fraktion beantragte in den kommenden Monaten mit dem Ausschuss die Jugendhäuser und Sprotte zu besuchen sowie Tätigkeitsberichte der entsprechenden Akteure vor Ort und des Streetworkers zu bekommen. Unter der Überschrift „Jugendausschuss besucht Jugendarbeit“ soll der Zustand der Jugendarbeit in der Stadt näher betrachtet werden.