Für die Stadt und die Ortsteile

SPD-Fraktionen in Nienburg

Wohn- und Lebensstandort Nienburg

Veröffentlicht am 09.09.2013 in Kommunalpolitik
 

Endlich sollen wieder Bäume in die Lange Straße kommen

In der Septembersitzung des Ausschuss für Wirtschaft und Marketing ging es hauptsächlich um Themen der Wirtschaftsförderung und hier speziell um die Attraktivität unserer Stadt für Unternehmen und in Verbindung hiermit um die Vorteile, die Nienburg Fachkräften und deren Familien zu bieten hat. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, wenn es in Nienburger Unternehmen darum geht, Fachkräfte für sich (und Nienburg) zu gewinnen.

Die Lage unserer Stadt als Mittelzentrum zwischen Bremen und Hannover bietet zudem alle Möglichkeiten der Großstädte in erreichbarer Nähe mit dem Flair einer lebendigen, historischen Kreisstadt mit vielfältigen Einkaufs- und Freizeitangeboten zu verbinden. Dies gilt es, den Menschen zu vermitteln, die Nienburg vielleicht als Arbeitsort schätzen, jedoch nicht als Wohn- und Lebensort.

Das neue Ganzjahresbad WESAVI befindet sich im Bau und wird den Bürgerinnen und Bürgern ab dem kommenden Jahr ganz neue Möglichkeiten bieten. Touristische Angebote und vielfältige Übernachtungs- sowie gastronomische Angebote stehen bereit und neue Hotelkapazitäten sind im Gespräch. An deren Schaffung und Umsetzung arbeitet die SPD Fraktion nach Kräften mit.

Gute Bildungsangebote auf allen Ebenen und günstige Betreuung im KiTa Bereich sind Pfunde, mit denen Nienburg bereits jetzt wuchern kann, –und wir, die SPD Fraktion im Rat, bleiben aktiv für weitere Verbesserungen.

Die Beschlüsse für die Haushaltsmittel 2014 im Bereich Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing wurden aufgrund weiteren Beratungsbedarfes unter der Gesamtbetrachtung des Nienburger Haushaltes 2014 auf Antrag der SPD Fraktion auf die nächste ordentliche Sitzung im November vertagt.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ im öffentlichen Teil der Sitzung erläuterte der stv. Ausschussvorsitzende Rüdiger AltmannRüdiger Altmann, der heute den Vorsitz innehatte, dem Gremium den Stand der Beratungen im Arbeitskreis Innenstadt, speziell das Thema „Wiederbegrünung der leeren Baumstandorte“. Der AK sprach sich am 30.8.2013 dafür aus, die Vorbereitung der Baumpflanzungen kurzfristig im WuM zu beraten. Nach Meinung der beiden SPD Vertreter im AK sollten die Bürgerinnen und Bürger noch in diesem Jahr erste Maßnahmen erkennen können sollen, die SPD Fraktion beschloss daher, im Ausschuss einen weiteren Termin von dem nächsten regulären Mitte November vorzuschlagen. Die Verwaltung wird bis zum 9. Oktober eine Beschlussvorlage erstellen, um die Vorbereitung der Standorte noch in diesem Jahr beginnen zu können. Der städt. Bauhof wird „Drahtkörbe“ einbringen, die verhindern, dass die neuen Bäume im Laufe der Zeit Schäden an Bauwerken oder Versorgungsleitungen verursachen können. Zudem werden die Bäume selbst gegen Beschädigungen durch Erdverdichtungen an der Oberfläche geschützt.

Auch wenn uns klar ist, das diese Maßnahmen ebensogut in den Ausschüssen Bau oder Stadtentwicklung angesiedelt sein könnten, sind wir der Meinung, nun muss nach über vier Jahren endlich Bewegung in die Sache kommen. Der AK Innenstadt entspringt dem Ausschuss für Wirtschaft und Marketing, hat viele Gespräche über das Thema geführt, hat durch den Ausschusssprecher im WuM bereits vor einem halben Jahr einen Antrag in den Ausschuss gebracht, kurzfristig Kosten und Aufwand von der Verwaltung ermitteln zu lassen und es in den entsprechenden Ausschuss zum weiteren Beschluss zu geben, weil wir bereits 2013 Ergebnisse sehen wollten. Die Verwaltungsspitze hat den Vorgang dann wieder zurück in den Arbeitskreis gegeben, diesen Kreisverkehr sind wir als SPD jetzt leid, also kommt ein Beschlussvorschlag für den Verwaltungsausschuss nun aus dem WuM. Schließlich und endlich ist es parteiübergreifender Konsens, das unsere Stadt mehr Grün braucht und die leeren Baumscheiben müssen über kurz oder lang ohnehin gesichert werden, allein aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht.

SGK-Niedersachsen

Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Niedersachsen

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