Hier wird Anfang des neuen Südrings sein
Im Stadtentwicklungsausschuss war erneut ein möglicher Satzungsbeschluss für das geplante Baugebiet an der Wölper Straße Thema. Daneben wurden die Neugestaltung des Wege- und Gewässernetzes im Zusammenhang mit dem Südring und die Zeitplanung für die Aktualisierung des Radwegekonzepts diskutiert. Eine Fußwegverlegung in der Lehmwandlung wurde vertagt.
Nachdem mehrfach der Satzungsbeschluss für das Baugebiet an der Wölper Straße im Ortsteil Holtorf beraten worden war, lag heute ein Vorschlag begleitet von einem städtebaulichen Vertrag vor. Die SPD-Fraktion hatte diesen Vertrag gefordert, um sicherzustellen, dass die Stadt nicht schlechter gestellt sein wird, als es in einem Umlegungsverfahren der Fall gewesen wäre. Auch extreme Bauergebnisse sollen verhindert werden.
Auch aufgrund von Vorschlägen der Stadt Nienburg wurde das geplante neue Wege- und Gewässernetz im Bereich des künftigen Südrings überarbeitet. Hierzu ist abschließend noch die Stellungnahme der Stadt notwendig. Die SPD unterstützt die geplanten Neuordnungsmaßnahmen und sieht den ökologischen Ausgleich zum Südring als wichtigen Teil des Gesamtprojekts an.
Die Verwaltung stellte einen Zeitplan für die Erneuerung des Radwegekonzepts vor, wobei mehrere Punkte der Prioritätenliste gleichzeitig bearbeitet werden sollen. In Bezug auf die anstehenden Haushaltsberatungen und die Presseberichterstattung zu den Abstellplätzen am Bahnhof entstand eine Diskussion im Ausschuss. Da die Haushaltsmittel für den Radverkehr im kommenden Jahr nach ersten Entwurf geringer als gewünscht ausfallen werden, forderten die Grünen die Schaffung von Abstellplätzen in der Prioritätenliste vorzuziehen. Anja Altmann
widersprach für die SPD diesem Ansinnen, da die Beseitigung der Unfallschwerpunkte von allen als wichtigste Maßnahme angesehen wurde und ansonsten dies weiter verschoben werde, da man vielleicht auch in den Folgejahren nicht genug Mittel für die vollständige Abarbeitung dieser Priorität haben könnte.
Aufgrund von Beschädigungen des Fußwegs am Spielplatz Pregelstraße durch Baumwurzeln soll dieser verlegt werden. Kritik erhob sich in der Sitzung an den als zu hoch bewerteten Kosten für den Abbau des alten Zaunes. Auch der Vorschlag eines geteerten Weges wurde abgelehnt. Daher wurde der Beschluss mit einem Auftrag an die Verwaltung vertagt.