Über die Jahrzehnte wurde in unserer Stadt, wie überall in Deutschland, nur in Neues investiert. Instandhaltung erfolgte nur, wenn dringender Bedarf bestand. Wir alle haben aber den Anspruch, dass Infrastruktur modern und funktional ist sowie weniger laufende Kosten verursacht.
Wir wollen uns daher für mehr Sanierung einsetzen, aber dort, wo sich dies nicht mehr lohnt oder es neue Anforderungen gibt, auch mit gezielten Investitionen neu bauen.
Vorrang haben für uns die Schulgebäude, damit unsere Kinder und Jugendlichen in einem guten Umfeld lernen können. Hier bestehen bereits Planungen, die umzusetzen sind. Wir wollen die Blockaden gegen einen neuen Standort der Nordertorschule an der Mußriede auflösen, damit der Neubau beginnen kann. Das alte Gebäude an der Großen Drakenburger Straße ist nicht mehr für den Schulbetrieb geeignet. und Im Zusammenspiel mit KITA, Sportverein sowie Schule kann an der Mußriede endlich ein tolles Angebot für die Kinder entstehen.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Sporthallen und -anlagen, die von vielen genutzt werden – hier besteht teilweise dringender Handlungsbedarf, um das bereits beschriebene, vielfältige Sportangebot Nienburgs weiterhin vorhalten zu können und das Engagement der Vereine zu stützen und zu fördern.
Mit einem großen Teil der Grundsteuer sind die Straßen und Radwege in der Stadt zu sanieren. Wir wollen auf eine konsequente Umsetzung achten, damit die Mittel auch hier zum Vorteil aller Verkehrsteilnehmenden eingesetzt werden. Eine funktionierende Stadt braucht daher sichere Fuß- und Radwege für alle. Die Sicherung der Mobilität im Alltag ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.
Für die städtische Infrastruktur und Verwaltungsgebäude sind Sanierungspläne aufzustellen, damit in absehbarer Zeit auch damit begonnen werden kann.
Unsere Stadt braucht mehr und vor allem bezahlbaren Wohnraum. Mit gezielter Planung von Wohnbebauung in allen Bereichen der Stadt, aber auch durch Sanierungs- und Neubau-Projekte mit der Stadt-Tochter GBN, wollen wir dies ermöglichen.